Ballaststoffe
Die Ernährung spielt bei den meisten Darmerkrankungen eine wichtige Rolle. Sie wirkt
sich nicht nur auf die Häufigkeit und Beschaffenheit des Stuhlgangs aus, sondern ist
darüber auch bei der Entstehung bösartiger Darmerkrankungen von Bedeutung. Insofern
hat die Ernährung einen bleibenden Einfluss auf unsere Gesundheit.
Die Ernährung sollte:
All dies lässt sich mit einer Ernährung erreichen, die reich an so genannten Ballaststoffen ist. Ballaststoffe sind Bestandteile pflanzlicher Zellen, die von unseren Verdauungssekreten nicht soweit aufgespalten werden, dass sie durch die Darmwand hindurch in die Blutgefäße gelangen - und sie können Wasser binden.
Was bewirken Ballaststoffe?
Ballaststoffe können nicht im Dünndarm, sondern nur durch die Darmbakterien im Dickdarm gespalten werden.
Praktischer Umgang mit Ballaststoffen
Lactoseintoleranz
Bei manchen Patient(inn)en können selbst kleine Mengen an Milchzucker
Unverträglichkeitserscheinungen auslösen Am besten lassen Sie zunächst einmal alle
Milchprodukte weg, und versuchen dann, nach und nach, kleinere Mengen zu essen.
Studieren Sie beim Einkauf die Liste der Inhaltsstoffe auf der Verpackung. Manche
Hersteller geben eine Deklaration aller Inhaltsstoffe an. Sie garantieren mit dieser
Angabe für Genauigkeit und Richtigkeit.
Folgende Produkte enthalten besonders viel Milchzucker (in g/100g):
Milchschokolade (8.1), Milch (4.7), Joghurt (4.6), Eiscreme (3.8), Emmentaler (2.1)
Fructoseintoleranz
Der Grenzwert der Verträglichkeit der Fructosemenge ist individuell festgelegt und muss
von dem Patienten / der Patientin selbst herausgefunden werden. Dazu nimmt man
zunächst ein bekanntes fructosehaltiges Lebensmittel nur in sehr kleinen Mengen auf.
Lassen sich hierunter keine Beschwerden beobachten, kann man schrittweise die Menge
soweit erhöhen, bis erste Beschwerden auftreten.
Glutenintoleranz (Zöliakie)
Gluten ist ein Eiweißbestandteil des Getreideklebers, der in den Getreidesorten Weizen,
Dinkel, Roggen, Gerste und Hafer und alle daraus hergestellten Lebensmittel enthalten
ist. Erkrankte dürfen daher beispielsweise keine Nudeln und keine Backwaren essen, die
aus glutenhaltigen Getreide hergestellt wurden. Glutenfrei sind alle naturbelassenen und
unbehandelten Lebensmittel wie Mais, Reis, Kartoffeln, Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch,
Eier, Nüsse, Naturkäse, Milch usw.
Aber Klebeeiweiße finden sich auch dort, wo man es erst mal nicht vermuten würde:
Viele Halbfertig- oder Fertigprodukte wie Suppen oder Soßen sind glutenhaltig. Die
Substanz wird dort sehr häufig eingesetzt, da sie u. a. ein guter Trägerstoff für Aromen
ist und als Emulgator dient. In der EU müssen seit dem 25. November 2005 glutenhaltige
Lebensmittel als solche gekennzeichnet werden; das trifft allerdings nicht immer für die
Zutatenliste zu. Wurde es als Zutat verwendet, so genügt gegenwärtig der Klassenname
"Pflanzeneiweißerzeugnis". Auch bei nicht näher bezeichneten Verdickungsmitteln,
Säuerungsmittel, Konservierungsstoffen und ähnlichen Zusatzstoffen ist nicht
auszuschließen, dass sie Gluten enthalten. Bei Lebensmitteln aus anderen Ländern ist ein
Glutengehalt auch in sonst „gluten-unüblichen“ Nahrungsmitteln möglich.
Reizmagen, Reizdarm
Folgende Nahrungsmittel lösen häufig Unverträglichkeitsreaktionen aus: Hülsenfrüchte
(Bohnen, Erbsen usw.), Gurken, frittierte Speisen, Vollkornprodukte (Müsli,
Vollkornbrote), Weißkohl, kohlensäurehaltige Getränke, Grünkohl, fette Speisen,
Paprikagemüse, Sauerkraut, Rotkraut, süße und fette Backwaren, Zwiebeln und
Knoblauch, Wirsing, Pommes frites, Eier, frische Milch und Milchprodukte (besonders bei
Lactoseintoleranz), frisches Brot, Bohnenkaffee, Kohlsalat, Kartoffelsalat, Geräuchertes,
Mayonnaise, selbstverständlich Alkohol und Nikotin in größeren Mengen.
Diese Nahrungsmittel sollten Sie zunächst aus Ihrer Ernährung verbannen und durch eine leichte Vollkostnahrung ersetzen. Sie können dann stufenweise das eine oder andere ausprobieren und so herausfinden, wie Ihre individuelle Verträglichkeit ist.
Ballaststoffe
Die Ernährung spielt bei den meisten Darmerkrankungen eine wichtige Rolle. Sie wirkt
sich nicht nur auf die Häufigkeit und Beschaffenheit des Stuhlgangs aus, sondern ist
darüber auch bei der Entstehung bösartiger Darmerkrankungen von Bedeutung. Insofern
hat die Ernährung einen bleibenden Einfluss auf unsere Gesundheit.
Die Ernährung sollte:
All dies lässt sich mit einer Ernährung erreichen, die reich an so genannten Ballaststoffen ist. Ballaststoffe sind Bestandteile pflanzlicher Zellen, die von unseren Verdauungssekreten nicht soweit aufgespalten werden, dass sie durch die Darmwand hindurch in die Blutgefäße gelangen - und sie können Wasser binden.
Was bewirken Ballaststoffe?
Ballaststoffe können nicht im Dünndarm, sondern nur durch die Darmbakterien im Dickdarm gespalten werden.
Praktischer Umgang mit Ballaststoffen
Lactoseintoleranz
Bei manchen Patient(inn)en können selbst kleine Mengen an Milchzucker
Unverträglichkeitserscheinungen auslösen Am besten lassen Sie zunächst einmal alle
Milchprodukte weg, und versuchen dann, nach und nach, kleinere Mengen zu essen.
Studieren Sie beim Einkauf die Liste der Inhaltsstoffe auf der Verpackung. Manche
Hersteller geben eine Deklaration aller Inhaltsstoffe an. Sie garantieren mit dieser
Angabe für Genauigkeit und Richtigkeit.
Folgende Produkte enthalten besonders viel Milchzucker (in g/100g):
Milchschokolade (8.1), Milch (4.7), Joghurt (4.6), Eiscreme (3.8), Emmentaler (2.1)
Fructoseintoleranz
Der Grenzwert der Verträglichkeit der Fructosemenge ist individuell festgelegt und muss
von dem Patienten / der Patientin selbst herausgefunden werden. Dazu nimmt man
zunächst ein bekanntes fructosehaltiges Lebensmittel nur in sehr kleinen Mengen auf.
Lassen sich hierunter keine Beschwerden beobachten, kann man schrittweise die Menge
soweit erhöhen, bis erste Beschwerden auftreten.
Glutenintoleranz (Zöliakie)
Gluten ist ein Eiweißbestandteil des Getreideklebers, der in den Getreidesorten Weizen,
Dinkel, Roggen, Gerste und Hafer und alle daraus hergestellten Lebensmittel enthalten
ist. Erkrankte dürfen daher beispielsweise keine Nudeln und keine Backwaren essen, die
aus glutenhaltigen Getreide hergestellt wurden. Glutenfrei sind alle naturbelassenen und
unbehandelten Lebensmittel wie Mais, Reis, Kartoffeln, Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch,
Eier, Nüsse, Naturkäse, Milch usw.
Aber Klebeeiweiße finden sich auch dort, wo man es erst mal nicht vermuten würde:
Viele Halbfertig- oder Fertigprodukte wie Suppen oder Soßen sind glutenhaltig. Die
Substanz wird dort sehr häufig eingesetzt, da sie u. a. ein guter Trägerstoff für Aromen
ist und als Emulgator dient. In der EU müssen seit dem 25. November 2005 glutenhaltige
Lebensmittel als solche gekennzeichnet werden; das trifft allerdings nicht immer für die
Zutatenliste zu. Wurde es als Zutat verwendet, so genügt gegenwärtig der Klassenname
"Pflanzeneiweißerzeugnis". Auch bei nicht näher bezeichneten Verdickungsmitteln,
Säuerungsmittel, Konservierungsstoffen und ähnlichen Zusatzstoffen ist nicht
auszuschließen, dass sie Gluten enthalten. Bei Lebensmitteln aus anderen Ländern ist ein
Glutengehalt auch in sonst „gluten-unüblichen“ Nahrungsmitteln möglich.
Reizmagen, Reizdarm
Folgende Nahrungsmittel lösen häufig Unverträglichkeitsreaktionen aus: Hülsenfrüchte
(Bohnen, Erbsen usw.), Gurken, frittierte Speisen, Vollkornprodukte (Müsli,
Vollkornbrote), Weißkohl, kohlensäurehaltige Getränke, Grünkohl, fette Speisen,
Paprikagemüse, Sauerkraut, Rotkraut, süße und fette Backwaren, Zwiebeln und
Knoblauch, Wirsing, Pommes frites, Eier, frische Milch und Milchprodukte (besonders bei
Lactoseintoleranz), frisches Brot, Bohnenkaffee, Kohlsalat, Kartoffelsalat, Geräuchertes,
Mayonnaise, selbstverständlich Alkohol und Nikotin in größeren Mengen.
Diese Nahrungsmittel sollten Sie zunächst aus Ihrer Ernährung verbannen und durch eine leichte Vollkostnahrung ersetzen. Sie können dann stufenweise das eine oder andere ausprobieren und so herausfinden, wie Ihre individuelle Verträglichkeit ist.